Mittwoch, 11. Januar 2012

Leichter tageszeitlicher Anstieg der Lawinengefahr - Gleitschneelawinen bilden das Hauptproblem

Die Lawinengefahr steigt heute im Tagesverlauf leicht an. Der Grund: Es wird wärmer und die Sonne strahlt vom Himmel. Die Schneedecke wird deshalb in sehr steilen, sonnenbeschienenen Hängen zumindest unterhalb etwa 2200m an der Oberfläche feucht. Trockene Luft verlangsamt jedoch diesen Durchfeuchtungsprozess. Dennoch kann man heute nicht ganz ausschließen, dass sich die seit gestern gebildeten Triebschneeansammlungen im sehr steilen, kammnahen und besonnten Gelände von selbst lösen. Am ehesten dürfte dies aufgrund einer eingelagerten Graupelschicht in den Nordalpen sowie Kitzbüheler Alpen der Fall sein.

 

Von Triebschnee überlagerter Graupel (Nordalpen, am 10.01.2012)

 

Die mächtige Schneeauflast auf den Bäumen wird heute durch die Sonneeinstrahlung und Erwärmung wohl weniger werden...

 

Großes Gewicht lagert noch auf den Bäumen...(Nordalpen, am 10.01.2012)

 

Das größte Problem bilden weiterhin jedoch die Gleitschneelawinen...

 

Gleitschneelawinen kündigen sich durch Gleitschneemäuler an... (Paznauntal, am 10.01.2012)

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