Montag, 2. Januar 2012

Rascher Gefahrenanstieg mit einem ebenso raschen Rückgang der Gefahr

Der Höhenpunkt der Lawinenaktivität war aufgrund des deutlichen Temperaturanstiegs samt Regen bis meist zwischen 1700m und 1900m hinauf eindeutig während der Silvesternacht.

 

Gefahrenstufenkarte mit tageszeitlichem Anstieg der Gefahr am 31.12.2011

 

Am Neujahrstag sind wir aufgrund der prognostizierten diffusen Strahlung in der Früh noch von einem Tag mit spontaner Lawinenaktivität ausgegangen: Gleitschneelawinen v.a. in tiefen und mittleren Höhenlagen, Schneebrettlawinen in höheren Lagen bildeten die Gefahrenmomente.

 

Grund für Stufe 4 am 01.01.2012 waren die erhöhte Wahrscheinlichkeit von Gleitschneelawinen sowie der angenommene Festigkeitsverlust durch diffuse Sonneneinstrahlung in mittleren und hohen Lagen

 

Da dies so nicht eingetreten ist und zudem die Setzung und Stabilisierung der Schneedecke bereits massiv eingesetzt hat, aktualisierten wir unseren Lawinenlagebericht um 11:00 Uhr.

 

Aktualisierte Gefahrenstufenkarte vom 01.01.2012 11:00 Uhr

 

Ein Problem, welches uns noch den ganzen Winter begleiten wird, sind die Gleitschneelawinen. Hier ein aktuelles Foto von der Höttinger Alm oberhalb von Innsbruck. In der Früh am 02.01.2012 war gerade einmal ein kleiner Riss zu sehen. Inzwischen schaut es nach baldigem, kompletten Abgang aus...

 

Gleitschneelawinen werden während dieses Winters ein Thema bleiben...

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