Samstag, 5. November 2016

Es wird winterlich – frischer Triebschnee in großen Höhen bildet die Hauptgefahr…

Die Meteorologen sind sich einig: Es kündigt sich eine markante Wetteränderung an, die Schnee bis in Tallagen bringen soll und nachhaltig wirksam bleiben dürfte.

Prognostizierter Neuschneefall bis Montag, dem 07.11.2016

An den oberen Kurven erkennt man den markanten Temperatursturz, der uns nun bevorsteht, an den unteren Kurven, dass wir mit Niederschlag rechnen können.

Derzeit am 05.11. ist der Föhn noch aktiv – mit Windspitzen am Patscherkofel von bis zu 130 km/h.


Hingegen hat es im Süden (in Osttirol und entlang des Alpenhauptkammes) inzwischen zu regnen bzw. in großen Höhen zu schneien begonnen.


In der Nacht auf Sonntag, dem 06.11. soll die Schneefallgrenze vorerst bis in Mittelgebirgslagen, mit zunehmend kälterer Luft dann gegen Abend auch bis in Tallagen sinken.

Die Kombination aus Schneefall, Wind und sinkenden Temperaturen wirkt sich natürlich auf eine mögliche Lawinengefahr aus. Es ist dort, wo es intensiver schneit und kräftiger Wind weht, auf frische Triebschneepakete zu achten. Dies gilt vorerst v.a. für hohe und hochalpine Regionen. Dort, wo steile Wiesenhänge von einer dickeren Neuschneeschicht überlagert werden, soll auch auf das Abgleiten des Schnees in Form von Gleitschneerutschen geachtet werden.

Eine nähere Analyse der Schneedeckensituation und die Auswirkung des kommenden Schneefalls auf die Lawinensituation folgen vermutlich morgen am 06.11. am späten Vormittag. (Anmerkung vom 06.11.: Aktualisierung bis zum 06.11. abends...).

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