Donnerstag, 12. Dezember 2013

Kurzer Rückblick auf die Monate September und Oktober 2013

Nach einem, für Bergsteiger traumhaften Sommer  präsentierte sich der September wechselhaft mit einem Mix aus Kaltfronten (Schnee bis teilweise 1500m hinunter) samt sommerlichen Temperaturen. Auf einigen hoch gelegenen Straßen benötigte man erstmals Schneeketten.
 
Der Oktober fiel dann in Summe zu warm und im Westen des Landes zu niederschlagsreich aus.
 
Temperaturabweichung vom Mittel (Oktober 2013)
 
Niederschlagsabweichung vom Mittel (Oktober 2013) © ZAMG
 
Schuld an den überdurchschnittlichen Niederschlägen hatte insbesondere ein Tiefdruckkomplex über Großbritannien, der vom 09. auf den 10.10. über Tirol zog und Schnee bis ins Inntal brachte. In Innsbruck kamen 20cm, auf den Bergen um Innsbruck und südwestlich davon bis zu 75cm zusammen.
 
Niederschlag in Innsbruck im Oktober 2013 Quelle: ZAMG
 
 
Außergewöhnlich waren die zahlreichen, umgestürzten Bäume, die nicht nur große Schäden anrichteten und zu Stromausfällen führten, sondern in einigen Schulen den Kindern einen schulfreien Tag bescherten.
 
Nasser Schnee samt Laub auf den Bäumen führte zu zahlreichen, umgestürzten Bäumen bzw. abgerissenen Ästen (Innsbruck am 10.10.2013)
 
Ab dann begann vereinzelt die Skitourensaison, insbesondere auf Pisten.
 
Axamer Lizum am 12.10.2013
 
Aber auch auf den Gletschern freute man sich des üppigen Schneezuwachses.
Blick zum Zillertaler Gletscher (19.10.2013)
 
Typisch für solche Situationen musste man kurzfristig auf Gleitschneelawinen auf steilen Wiesenhängen achten.
 
Die Reste von kleinen Gleitschneelawinen am Hangfuß (Zillertal am 19.10.2013)
 
Vorläufig heißt es v.a. auf frische Triebschneeansammlungen in hoch gelegenen, kammnahen  Hängen zu achten. Ein Rückblick auf den November samt ausführlicheren Infos zur Altschneedecke folgen in Kürze.
 

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