Montag, 14. April 2014

Hochalpin findet man vereinzelt eingeschneiten Graupel. Probleme kann es noch in großen Höhen schattseitig geben.

Im Frühjahr beobachtet man vermehrt schauerartige Niederschläge. In diesen Wolkentürmen bildet sich bevorzugt Graupel, der immer dann zu Problemen in der Schneedecke führt, wenn dieser eingeschneit wird und zudem massiver abgelagert wurde. In großen Höhen bzw. hochalpin findet man derzeit immer wieder in oberflächennahen Schichten Graupeleinlagerungen. Stabilitätstests zeigen, dass sich die Schichten untereinander recht gut verbunden haben.
Allerdings ist insbesondere schattseitig und dort entweder kammnah, in Mulden oder unmittelbar unterhalb von Felsen auf massivere Einlagerungen zu achten, die mitunter noch als Gleitfläche für kleine Schneebrettlawinen dienen können.
Ein rascher Blick in die oberste Schneeschicht gibt Gewissheit, ob Graupel überhaupt und entsprechend massiv vorhanden ist. Im Profiler http://www.avalanches.org/snoprofiler/multilang/index.php findet sich ein aktuelles Schneeprofil.

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